Moral bewiesen und trotzdem verloren

Am 1.10. trafen die Düsseldorf Bandits auf die Dortmund Baboons und Aachen Aixplosives/Greyhounds. Im ersten Spiel ging es für die Düsseldorfer gegen die Baboons, die bis dahin die wenigsten Niederlagen auf dem Konto hatten und der Top-Kandidat für den diesjährigen RFL-Titel sind. Zuletzt hatten die Dortmunder ihre Spiele 20:2 und 18:1 gewonnen, so dass den Bandits Übles schwante, als man im ersten Inning bereits 0:7 hinten lag. Die Mannschaft konnte sich jedoch fangen und hielt die nächsten Innings der Dortmunder Run-los, während man selber punktete und sogar ausglich. Im letzten Inning zogen die Dortmunder jedoch wieder davon und siegten mit insgesamt 11:7.
Wenn man bedenkt, dass die Baboons im nächsten Spiel Aachen mit 20:05 schlugen, fühlte sich die eigene – wenn auch bittere – Niederlage ein bisschen weniger bitter an.

Im zweiten Spiel ging es gegen die Greyhounds – das eigentliche Farm-Team der Aixplosives, das sich personell sich von den Aixplosives kaum unterscheidet. Gegen den Gegner, der mit einem Sieg-Niederlage-Verhältnis von bis dahin 7:3 angereist war,  kamen die Bandits nie richtig in Tritt. Die Pitcherin der Aachener machte einen sehr guten Job und hielt die Bandits auf insgesamt 6 Runs, was wieder einmal das Verbesserungspotenzial am Schlag aufzeigte. Erschwerend kam hinzu, dass sich ein Bandit nach dem anderen verletzte, so dass am Ende 5 Spieler angeschlagen waren bzw. ausfielen. Folgerichtig ging das Spiel mit 6:9 verloren.

 

Krähen, Wölfe und Banditen

Bei schönstem Wetter traten die Werler Wölfe und die Krefeld Crows bei den Düsseldorf Bandits an. 
Der Spieltag erwies sich als überaus ausgeglichen: Jedes Team konnte jeweils einen Sieg einfahren und musste sich einmal geschlagen geben.

Im ersten Spiel gegen die Krefeld Crows lagen die Bandits zunächst 0:2 zurück, zogen aber bereits im 2. Inning 4:2 vorbei, bis die Crows Bottom of Last Inning mit 4:6 führten. Die Bandits hatten sich das ganze Spiel hindurch mit der gegnerischen Defense schwergetan. Als es jedoch darauf ankam, kamen im Nachschlag endlich die langen Hits. Mit einem Sacrifice Fly Out konnte der entscheidende Base-Runner das 7:6 einfahren, der Endstand zum 8:6 fiel im Ausklingen des Innings. 

Im Spiel gegen die Werler Wölfe kamen die Bandits weder mit der Strike Zone noch mit dem gegnerischen Pitcher zurecht und verloren schließlich mit 1:11.